Melodys Training

😀 Heute geht es los…

Ich gehe so gegen 7 Uhr in den Stall. Melody wiehert mir wie immer freundlich entgegen und sucht in meinen Jackentaschen nach möglich versteckten Leckerli. „Hallo, SĂŒĂŸe!“, sage ich liebevoll und streiche ihr ĂŒber die braune Stirn. Melody schnaubt zutraulich und lĂ€sst mich natĂŒrlich an sie ran, das haben wir auch in letzter Zeit intensiv geĂŒbt! Ich putze sie und kratze ihr die Hufe aus. Nur bei den Hinterhufen zappelt sie unruhig herum und versucht den Huf wegzuziehen, aber ich bleibe hart! 😉 Jetzt gehe ich in die Sattelkammer und hole ihren nagelneuen Sattel. Er glĂ€nzt richtig im Sonnenlicht. „Jetzt wirst du geritten, gell?“, flĂŒstere ich ihr leise zu und lege den Sattel ganz langsam und vorsichtig auf. Sie zuckt ein klein wenig zusammen, aber dann stellt sie die feinen Ohren auf und wiehert langgezogen. „Jaaaa“, lache ich. :upsidown: Dann hole ich ihre ebenfalls neue Trense und streife sie ihr ĂŒber den schönen Kopf. Das Gebiss ist ihr immer noch nicht so richtig geheuer, aber es hat Apfelgeschmack und deshalb ist sie ziemlich schnell ganz ruhig und zufrieden…:) Ich setze mir den Helm auf und fĂŒhre meine kleine Melody in die Reithalle. Es ist niemand da, also können wir ungestört trainieren. Ich gurte nach und steige vorsichtig auf. Melody tĂ€nzelt los und fĂ€llt sofort auseinander. „Hey, ruhig!“, besĂ€nftige ich sie und nehme die ZĂŒgel auf. Dann stelle ich sanft Verbindung zu ihrem empfindlichen Maul her und reite sie langsam warm. :rolleyes: Sie sucht vergeblich nach einem guten Grund zu scheuen. Das tut sie immer! Ich klopfe ihr den Hals und trabe nach einer viertel Stunde an. Melody geht gut und zĂŒgig vorwĂ€rts, die reagiert sehr gut auf meine Gewichts- und Schnenkelhilfen, aber die ZĂŒgel akzeptiert sie nicht wirklich. :notsure: Wir machen ein paar Bahnfiguren und dann galoppiere ich an. Melody bewegt sich sehr schnell und gelöst vorwĂ€rts, sie liebt es zu galoppieren! Ich lasse meine Seele ein bisschen baumeln und drossle ihr heftiges Tempo schließlich. Nach einer halben Stunde Training reicht es dann fĂŒr sie und mich und ich steige ab. Im Stall sattle ich sie ab und reibe sie mit Stroh trocken. Dann fĂŒhre ich sie auf die Weide, wo sie augenblicklich wild zu buckeln anfĂ€ngt. Ich lĂ€chle amĂŒsiert und miste ihren Platz ab. Dann mache ich ihr ein warmes Masch und hole sie am Abend rein. Sofort beginnt sie zu fressen und ich verabschiede mich von ihr, weil sie in Frieden mampfen will.
„Ciao Melody, bis dann!“, flöte ich und lĂ€chle ihr vertrĂ€umt zu. :cheesy:

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